WEILTREISE AUF DER SUCHE NACH MIR SELBST
Als es für mich in der Corporate-Welt seelisch unerträglich wurde, brach ich aus. Ich begab mich auf eine
Weltreise, die insgesamt drei Jahre dauerte – eine Suche nach mir selbst und nach dem Sinn des Lebens.
In dieser Zeit bereiste ich Südostasien, Indien und Südamerika.
Es folgten Ausbildungen und längere Aufenthalte in Yoga- und Tantra-Yoga-Schulen in Thailand, in
Ashrams in Indien, eine Ausbildung zur Yogalehrerin, Fortbildungen in Thai-Massage und manueller
Therapie in Chiang Mai sowie eine Ausbildung bei einem Schamanen im amazonischen Dschungel in
Peru. Doch auch all das konnte meine Sehnsucht nicht vollständig stillen.
MUTTERSCHAFT UND RÜCKKEHR ZU DEN WURZELN
Schließlich kehrte ich nach Deutschland zurück und begann eine Ausbildung zur Heilpraktikerin in
Berlin. Während ich keinen wirklichen Zugang zur Homöopathie fand, begeisterte mich Akupunktur, in
der ich sehr gute Fortschritte machte. Doch zum ersten Mal in meinem Leben schloss ich eine Ausbildung
nicht ab – Schwangerschaft und Mutterschaft kamen dazwischen und veränderten mich von Grund auf.
Zwei Wochen vor dem Ausbruch des Russland-Ukraine-Konflikts fiel mir ein Buch in die Hände, das –
rückblickend betrachtet – die Initialzündung für die Auseinandersetzung mit meinem ostslawischen
kulturellen und geistigen Erbe war. Ich hatte über ein Jahrzehnt gesucht – und nun gefunden. Meine
Sehnsucht war nicht vollständig verschwunden, doch sie war tief gestillt.
RUF DER AHNEN
Als ich im September 2022 mein erstes Video zu wedischen Themen veröffentlichte, hätte ich mir niemals
vorstellen können, dass mein Kanal so viel positive Resonanz erhält. Es folgten Einladungen zu Vorträgen
über wedische Themen, unser gemeinsames vorchristliches Erbe und die Ahnentraditionen in
Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Im Frühjahr 2024 leitete ich gemeinsam mit einer Schneiderin erstmalig ein Seminar zum
energiebewahrenden Nähen – und entdeckte dabei meine große Leidenschaft und Berufung: die Arbeit mit
Frauen, ihre Aktivierung und Selbstermächtigung. Seitdem habe ich dutzende Kurse geleitet und bislang
mehr als 300 Frauen das energiebewahrende Nähen beigebracht.
DIE REISE GEHT WEITER – WEIBLICHE ALCHEMIE
Das Nähen und die Arbeit in Frauenkreisen veränderten auch mich tiefgreifend. Diese Tätigkeit führte
mich in neue Dimensionen: weibliche Archetypen und ihre Aktivierung, Initiationsriten, weibliche
Alchemie durch sakrale Praktiken wie Tempeltanz und slawische Frauengymnastik, Weiberkreise und
gegenseitige Ermächtigung.
Derzeit reift in meinem „Kreativitätsschoß“ ein neues Projekt an: „GöttinenGewässer“. Erste Termine für
dieses neue Format sind für April 2026 geplant.
Die Zusammenarbeit mit meiner Wegbegleiterin Natalia mündet nun in die Gründung eines Vereins. Auch
hierüber wird es in Kürze mehr Informationen geben.